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100 % ausländisches Eigentum Dubai: Warum Sie keinen lokalen Partner mehr benötigen

  • Editor
  • 16. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit
Ein Foto einer ausländischen Geschäftsfrau im Anzug und eines emiratischen Geschäftsmannes in traditioneller Kleidung, die sich über einem gläsernen Konferenztisch in einem modernen Büro die Hände schütteln. Das Panoramafenster hinter ihnen zeigt die Skyline von Dubai, einschließlich des Burj Khalifa. Auf dem Tisch liegt ein Dokument mit dem Titel "100% FOREIGN OWNERSHIP COMPANIES LAW" neben einem Tablet, das Geschäftsdiagramme anzeigt, was die Liberalisierung der Eigentumsregeln in den VAE symbolisiert.
Ausländische Unternehmer sollten diese Optionen auf der Grundlage ihrer Marktziele und ihrer Branche abwägen, aber die Ära der obligatorischen lokalen Partner ist im Grunde vorbei.

Dubai – und die VAE im Allgemeinen – haben die Regeln für ausländisches Eigentum in den letzten Jahren drastisch liberalisiert. Gemäß dem neuen Handelsgesellschaftsgesetz (Bundesdekret Nr. 26 von 2020, in Kraft seit dem 1. Juni 2021) können ausländische Investoren nun in den meisten Sektoren Onshore-Unternehmen (Mainland) gründen und vollständig besitzen. In der Praxis bedeutet dies, dass Expatriates, mit Ausnahme einiger weniger „strategischer“ Branchen, 100 % ausländisches Eigentum Dubai Mainland-Unternehmen halten können, genau wie dies schon immer bei Dubais Freihandelszonen-Unternehmen möglich war. Das Wirtschaftsministerium der VAE bestätigt, dass nach der Gesetzesänderung von 2020 „Investoren aller Nationalitäten Unternehmen in den VAE gründen und vollständig besitzen können“. Ebenso weisen offizielle Regierungsleitfäden der VAE darauf hin, dass die Anforderung lokaler Sponsor Dubai 2025 seit Juni 2021 für die meisten kommerziellen Aktivitäten weitgehend entfallen ist, was es Ausländern ermöglicht, Onshore-Unternehmen direkt zu besitzen und zu führen.

Dubai Mainland (Onshore) Unternehmen: Neue Regeln

Die Änderungen am Bundesgesetz über Handelsgesellschaften (Commercial Companies Law 2020) stellen einen Paradigmenwechsel dar.

Neue Eigentumsregeln: Jede ausländische Einzelperson oder jedes ausländische Unternehmen darf bis zu 100 % eines Mainland-Unternehmens in den VAE (typischerweise eine LLC oder eine andere Unternehmensform) besitzen. Diese Regel, die am 1. Juni 2021 in Kraft trat, bedeutet, dass die historische 51 %-Regel für lokales Eigentum für Onshore-Unternehmen praktisch abgeschafft wurde. Für Unternehmer und Investoren bedeutet dies, dass sie jetzt Mainland-Unternehmen in Dubai mit vollständigem ausländischem Kapital gründen können, was maximale Kontrolle und Gewinnrepatriierung ermöglicht.

Struktur und Lizenzierung: In Dubai wird ein Mainland-Unternehmen von der DED (Department of Economic Development) oder dem neuen DET (Department of Economy and Tourism) des Emirats lizenziert. Gängige Strukturen, die jetzt für den vollständigen ausländischen Besitz offenstehen, sind:

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (LLC): Die beliebteste Form für Onshore-Geschäfte. Ausländer können jetzt 100 % der Anteile ohne lokalen Sponsor übernehmen.

  • Berufs-/Zivilgesellschaften: Erlauben ebenfalls volles ausländisches Eigentum, obwohl bestimmte Berufslizenzen möglicherweise noch einen Local Service Agent (der keine Anteile hält) erfordern.

Dies gilt für die meisten kommerziellen und industriellen Aktivitäten, was bedeutet, dass eine DED-Lizenz 100 ausländisches Eigentum jetzt die Norm und nicht mehr die Ausnahme ist.

Strategische Sektoren – Ausnahmen: Die einzige wichtige Einschränkung ist, dass eine kleine Liste von strategischen Sektoren VAE ausländisches Eigentum immer noch beschränkt. Die Kabinettsresolution Nr. 55 von 2021 definiert bestimmte „Aktivitäten mit strategischer Auswirkung“, die eine lokale Beteiligung oder eine spezielle Genehmigung erfordern. Dazu gehören:

  • Finanzdienstleistungen (Bankwesen, Versicherungen, Geldwechsler und Finanzunternehmen).

  • Telekommunikation, Verteidigung und sicherheitsrelevante Aktivitäten.

  • Religiöse Dienstleistungen und Fischerei.

Dubai Freihandelszonen-Unternehmen

100 % ausländisches Eigentum per Design: Alle Freihandelszonen der VAE – einschließlich der fast 30 in Dubai – haben immer 100 % ausländisches Eigentum zugelassen. Freihandelszonen sind unabhängige Gerichtsbarkeiten, die darauf ausgelegt sind, ausländische Investitionen anzuziehen. Das Wirtschaftsministerium bestätigt, dass Expatriates und ausländische Investoren in diesen Zonen das vollständige Eigentum an Unternehmen halten können.

Vorteile und Geltungsbereich der Freihandelszonen:

Für viele Investoren hängt die Wahl zwischen den beiden Strukturen hauptsächlich von Marktzugang vs. Steuerklarheit ab.

Mainland vs. Freihandelszone: Die Hauptunterschiede

Bei der Entscheidung zwischen der Gründung auf dem Mainland und in einer Freihandelszone – einer klassischen Freihandelszone vs. Mainland Dubai 2025 Debatte – sind folgende Punkte wichtig:

  1. Eigentum: Beide Strukturen erlauben in den zulässigen Sektoren 100 % ausländisches Eigentum. Die Anforderung lokaler Sponsor Dubai 2025 gehört für beide weitgehend der Vergangenheit an.

  2. Marktzugang: Eine Dubai Mainland Unternehmen ausländisches Eigentum Lizenz erlaubt den uneingeschränkten Handel in den gesamten VAE. Ein Freihandelszonen-Unternehmen ist in der Regel darauf beschränkt, innerhalb seiner Zone oder international tätig zu sein, obwohl neue Reformen es ihm ermöglichen, spezielle Genehmigungen für den Handel auf dem Mainland zu erhalten.

  3. Steuern: Obwohl die VAE jetzt eine Körperschaftsteuer von 9 % erheben, können viele Freihandelszonen-Unternehmen einen Steuersatz von 0 % auf ihre „qualifizierten Einkünfte“ erhalten, wenn sie strenge Substanz- und Compliance-Anforderungen erfüllen. Mainland-Unternehmen unterliegen dem 9 %-Satz auf Gewinne über 375.000 AED.

  4. Visa-Quoten: Mainland-Unternehmen können in der Regel mehr Mitarbeitervisums sponsern, indem sie größere Büroräume mieten, während Freihandelszonen feste Visa-Limits pro Bürogröße haben.

Der neue Rechtsrahmen, insbesondere das Commercial Companies Law 2020, hat sichergestellt, dass die Hauptentscheidung nicht mehr vom Eigentum abhängt (das im Allgemeinen in beiden Fällen 100 % beträgt), sondern vom operativen Umfang und der Steuerstruktur.

Zusammenfassung: 100 % ausländisches Eigentum Dubai

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ja, Sie können 100 % ausländisches Eigentum Dubai für Ihr Unternehmen erzielen, egal ob Sie sich für das Mainland oder eine Freihandelszone entscheiden. Laut Gesetz können ausländische Staatsangehörige und Unternehmen in den meisten Unternehmen in Dubai (und den VAE) das vollständige Kapital halten. Die neuen Regeln für ausländisches Eigentum VAE 2025 sind darauf ausgelegt, ausländischen Investoren maximale Kontrolle und Flexibilität zu bieten.

Ausländische Unternehmer sollten diese Optionen basierend auf ihren Marktzielen und ihrer Branche abwägen, aber die Ära der obligatorischen lokalen Partner ist im Wesentlichen vorbei.

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